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AP 3.3: Bildungsmaßnahmen

Über die von SAUBER+ analysierten, häufig risikoreichen Emissionen ist, wie auch in AP 3.2 bereits aufgezeigt, allgemein wenig bekannt. Zwar gewinnt das Thema in der Wissenschaft zunehmend an Bedeutung, doch bisher haben die entsprechenden Erkenntnisse noch keinen Eingang in Informations- oder Bildungsmaterialien für Ärzte und pflegendes oder technisches Personal der Einrichtungen des Gesundheitswesens gefunden. Dementsprechend soll die Risikokommunikation in Richtung der Patienten (vgl. AP 3.2) mit diesem Teilvorhaben um zielgruppenspezifische Bildungs- und Kommunikationsmaßnahmen ergänzt werden, die sich in maßgeschneiderter Form an das Personal von Einrichtungen wenden.

Um Inhalt und Form dieser Lehr-/Lernmaterialien passgenau auf die Bedarfe abstimmen zu können, wird zunächst eine Bestandsaufnahme der Kenntnisse und Verhaltensroutinen des ärztlichen und pflegenden Personals durchgeführt, die Auskunft über den Umgang mit den vorgenannten Stoffen gibt. Dabei wird den neuen Medien (z.B. interaktive Anwendungen im Sinne des sogenannten „Web 2.0") besondere Aufmerksamkeit gewidmet, beispielsweise durch die Erarbeitung von eLearning-Modulen. Eine abschließende Befragungsrunde wird dann im Nachgang zu den Bildungsmaßnahmen Erkenntnisse darüber liefern, ob die entwickelten Materialien bei den Adressaten Resonanz finden und welche Optimierungspotenziale sich mit Blick auf deren Verhaltenswirksamkeit (z.B. Verschreiben von Medikamenten mit verringerter Risikostruktur) eröffnen.

Arbeitsschritte:

  • Erhebung zu Vorwissen und Verhaltensgewohnheiten von Ärzten und technischem/pflegendem Personal
  • Entwicklung und Durchführung zielgruppenspezifischer Bildungsmaßnahmen (Seminar, eLearning-Modul) und
  • Bewertung hinsichtlich ihrer Wirksamkeit

Ziele:

  • Stärkung des Wissens und Risikobewusstseins des Personals (technisches, pflegendes Personal und Ärzte) durch adressatengerechte Aufbereitung zentraler Projekterkenntnisse
  • Beachtung und Anerkennung neuer technischer Maßnahmen und damit einhergehende Verringerung der Emissionen durch Verhaltensveränderungen (z.B. Verschreiben von Medikamenten mit verringerter Risikostruktur)
  • Nutzung der Multiplikatorenfunktion des Personals durch die Weiterverbreitung des neu Erlernten und der neu erworbenen Arbeits- und Verhaltensroutinen

Beteiligte Projektpartner:

Ansprechpartner:

Univ.-Prof. Dr. Gerd Michelsen
PD Dr. phil. Maik Adomßent
Dr. Simon Burandt
Scharnhorststr. 1
21335 Lüneburg
Tel.: 04131-677-2924
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