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AP 3.1: Stakeholder-Kommunikation und -Integration

Für das Erreichen der Projektziele, insbesondere aber für eine baldige Umsetzung des Forschungskonzepts ist eine intensive Beteiligung von Experten aus den relevanten Praxisbereichen erforderlich. Deswegen wird ein projektbegleitendes Gremium mit Vertretern aller Anspruchsgruppen (Stakeholder) eingerichtet. Ihm werden VertreterInnen aus Unternehmen der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung, unterschiedlicher Träger von Einrichtungen des Gesundheitswesens, Verbraucherverbänden, Ärzte, Krankenkassen, Fachverbänden des Gesundheitswesen und der forschenden Pharmaindustrie angehören.

Dieses Stakeholdergremium ermöglicht dem Projekt SAUBER+, transdisziplinär vorzugehen. Einerseits wird mit seiner Hilfe Praxiswissen in den Forschungsprozess eingetragen, andererseits werden die Forschungsergebnisse frühzeitig in die Praxis zurück gekoppelt; auch kann es so gelingen, Ergebnisse des Forschungsvorhabens durch die Praxis bewerten zu lassen und einer Integration zuzuführen. Durch Diskussionsrunden kann ein gemeinsamer Lernprozess angestoßen werden, der Erkenntnisse über die Rolle unterschiedlicher Problem- und Risikowahrnehmungen bei der Umsetzung von Risikomanagementstrategien liefert. Das Expertengremium erlaubt so, die Ergebnisse des Projektes iterativ zu verbessern und robuster zu machen und dient gleichfalls dazu, bei der Erarbeitung von Projektinhalten auch auf dem Wissen aus der Praxis angemessen aufbauen zu können.

Zentrales Instrument bei der Einbeziehung des Expertengremiums im Projekt ist die Durchführung von Stakeholderworkshops, an denen neben Vertretern aus den genannten Bereichen der Projektverbund teilnimmt.

Inhalte:

  • Durchführung von 6 Workshops mit allen Stakeholdern:
    • partizipative Szenarioentwicklung:
    • Risikocharakterisierung und -bewertung
    • Strategiebewertung
    • Diskussion der Hauptprojektergebnisse

Ziele:

  • Beteiligung von Experten aus allen relevanten Praxisbereichen (Wasserwirtschaft, Gesundheitswesen, Pharmaindustrie, Verbraucherschutz etc.)
  • Begleitung des Projekts durch diese Stakeholder:
    • Einbezug von Praxiswissen
    • Partizipative Forschungsprozesse (Gruppen-Delphi, Wertbaumanalyse, Szenarien, Multi Criteria Analysis)
    • Transdisziplinäre Verbesserung der Ergebnisse
    • Analyse der Kommunikation dieser Stakeholder-Beteiligung von Experten aus allen relevanten Praxisbereichen

Beteiligte Projektpartner:

Weitere beteiligte Institutionen:

Ansprechpartner:

Dr. Engelbert Schramm
ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung
Hamburger Allee 45, 60486 Frankfurt am Main
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http://www.isoe.de/