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Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE)

Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE)

Die Institution:

Das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung ist ein unabhängiges, transdisziplinäres Forschungsinstitut in Frankfurt am Main. Es entwickelt sozial-ökologische Konzepte für eine nachhaltige Entwicklung. Als innovativer wissenschaftlicher Think Tank liefert es fundierte Entscheidungsgrundlagen für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.

Seit über 20 Jahren forscht das ISOE national und international an den Schnittstellen zwischen Natur und Gesellschaft. Es beschäftigt sich sowohl unter theoretischen Perspektiven als auch unter Umsetzungsperspektiven mit den Wechselwirkungen zwischen sozialen und ökologischen Problemlagen und den darin enthaltenen Genderperspektiven. Die Forschungsschwerpunkte des ISOE sind Wasser, Energie und Klimaschutz im Alltag, Mobilität und Urbane Räume sowie Bevölkerungsentwicklung und Versorgung.

Innerhalb des Forschungsbereichs Wasserinfrastruktur und Risikoanalyse erarbeitet das ISOE wissenschaftlich fundierte Konzepte für eine nachhaltige Wasserpolitik. Schwerpunkte der Forschungsarbeiten bilden innovative Konzepte, wie Infrastrukturen, die nachhaltig umgebaut und an veränderte Rahmenbedingungen angepasst werden können. Zudem werden Methoden entwickelt, um komplexe Risiken abzuschätzen und Strategien erarbeitet, um sie zu minimieren. Dabei spielt die zielgruppenspezifische Unterscheidung (auch für die Ansprache von Stakeholdern und angemessene Kommunikationsmaßnahmen) eine wichtige Rolle.

Ausgewählte Referenzen:

  • Integrationsmethoden in der Wasserforschung (BMBF-Vorhaben „Transdisziplinäre Integration", „Transdisziplinäre Praxis")
  • Vorhaben zu Risikoaspekten von Mikroschadstoffen (MOMUS, start 1, start 2, start 3 http://www.start-project.de)
  • Vorhaben zur Gesamtbewertung von Innovationen in der Wasser-Infrastruktur (netWORKS II http://www.networks-group.de)

Rolle im Projekt:

Stakeholder-Analysen und Ableitung von wirksamen Handlungsstrategien

Kurzbeschreibung:

Erst die Berücksichtigung der Erfahrungen von Anwendern und ihren Wünschen und Anforderungen erlaubt eine transdisziplinäre Entwicklung von Handlungsstrategien. Es werden sechs Dialogrunden mit Stakeholdern durchgeführt, um auf deren Grundlage effektive Handlungsstrategien zu entwickeln.

Ziele:

Durch die kritische Bewertung der entwickelten fallspezifischen Lösungen hinsichtlich der Belange des alltäglichen Betriebs sollen Grundlagen für die Absicherung der Praxistauglichkeit dieser Lösungen geschaffen werden. Ferner werden Empfehlungen für die Organisation von Betrieb und Finanzierung der entwickelten dezentralen Anlagen erarbeitet.

Arbeitsschwerpunkte:

  • Erarbeitung von Szenarien künftiger Risikosituationen aufbauend auf Workshops mit repräsentativen Stakeholdern. Dabei werden Veränderungen in den Rahmenbedingungen wie Demographie, Arzneimittelmarkt, soziokulturelle Wahrnehmungen, einrichtungs¬spezifische und technologische Entwicklungen sowie veränderte Rechtssetzungen einbezogen.
  • Nutzung dieser Szenarien, um mit Hilfe eines Bayesschen Netzwerkes unterschiedliche, den Systemzusammenhang umfassende Handlungsstrategien für die verschiedenen Abfall-/Abwasserströme zu identifizieren. Eine integrative Bewertung der Strategien und ihrer Folgen findet mittels einer multikriteriellen Analyse statt.
  • Durchführung einer Stakeholder-Analyse auf der Grundlage eines Monitorings.

Kontakt:

Dr. Engelbert Schramm
SOE - Institut für sozial-ökologische Forschung
Hamburger Allee 45, 60486 Frankfurt am Main
Tel.: 069-707691917
Fax: 069-707691911
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

http://www.isoe.de/