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Die Wirkungsabschätzung der Maßnahmen in der Diskussion. 5. Stakeholder-Workshop am 27. Mai 2014 in Frankfurt

Im Fokus des Workshops stand die sozial-ökologische Wirkungsabschätzung, die auf den zuvor entwickelten Szenarien zur Reduktion von Spurenstoffen in die Gewässer aufbaut. Im Rahmen der Wirkungsabschätzung entwickelt das ISOE Bayes’sche Netze zur Prüfung der in den Szenarien beschriebenen Maßnahmen. Bayes’sche Netze haben den Vorteil, dass qualitative (z.B. Expertenmeinungen) und quantitative (bspw. Studienergebnisse) Daten zusammengeführt werden können. Ziel des Workshops war es, Ausschnitte des Bayes’schen Netzes kritisch unter die Lupe zu nehmen. Zunächst wurden den Stakeholdern und Projektpartner die vorläufigen Ergebnisse präsentiert, um dann in kleinen Arbeitsgruppen konstruktiv-angeregt einzelne Aspekte aus den Bereichen Public Health und Umwelttechnik zu diskutieren. Die Ergebnisse wurden abschließend im Plenum vorgestellt und fließen in die Weiterentwicklung der Netze und damit in die Wirkungsabschätzung der Maßnahmen ein. 

Gruppendelphi im Rahmen des 4. Stakeholder-Workshops in Frankfurt

Der 4. Stakeholderworkshop fand am 26./27. November 2013 statt. Am ersten Tag wurden sowohl Fragen und Einschätzungen zum Nachhaltigkeitsszenario wie auch Kommunikations- und Bildungsangebote mit dem Kreis der Stakeholder diskutiert. Am zweiten Tag wurde ein Stakeholder-Gruppendelphi zur Bewertung von Maßnahmen zur Verringerung der Belastung von Gewässern mit Humanarzneimitteln durchgeführt.

Das Gruppendelphi verfolgte das Ziel, eine Reihe von prominent diskutierten und weiteren Maßnahmen zur Verringerung der Gewässerbelastung mit Humanarzneimittelwirkstoffen zu bewerten. Darüber hinaus sollte der Handlungsbedarf bei Humanarzneimitteln in Relation zum Handlungsbedarf bei anderen Kontaminanten gesetzt werden. Ferner sollte der aktuelle Forschungsbedarf im Bereich „Arzneimittelrückstände im Gewässerkreislauf“ in ausgewählten Forschungsfeldern bewertet werden.

 

Berichte zu Teilergebnissen jetzt verfügbar

Im Bereich „Downloads“ sind zwei Berichte zu Teilergebnissen des Projekts zu finden. Es handelt sich zum einen um Ergebnisse der Bilanzierung zum Arzneimittelverbrauch in verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens und zum anderen um eine Anforderungsanalyse für die Risikokommunikation zu Arzneimittelrückständen im Gewässerkreislauf. 

RiSKWa-Statusseminar am 24. und 25. September

Die Hälfte der Projektlaufzeit ist erreicht. Aus diesem Grund trafen sich Ende September in Karlsruhe Vertreter der 12 Verbundprojekte, die im Rahmen der Fördermaßnahme RiSKWa gefördert werden, um ihre Ergebnisse zu diskutieren und der Fachöffentlichkeit zu präsentieren. Zwölf Partner des Projekts SAUBER+ nahmen teil und stellten mit einem Vortrag und drei Postern (zum Herunterladen unter „Downloads“) bisherige Ergebnisse vor.

Neue Veröffentlichungen aus dem Projekt

Am 18. Juni 2013 stellte Frau Dr. Winker (ISOE) beim UBA Workshop "Pharmaceuticals in Soil, Sludge and Slurry" in Dessau das Poster "Preventive measures reducing the pharmaceutical input into the environment – some spotlights" mit dem Hauptaugenmerk auf präventive Maßnahmen vor.

Am 19. Juni 2013 präsentierte Frau Mousel (ISA) den Vortrag "Significance of aged care facilities as point sources of micropollutants" auf der 8th IWA Specialized Conference Micropol & Ecohazard in Zürich on "Assessement and control of micropollutants and hazardous substances in water". 

Kopien dieser Veröffentlichungen sind im Bereich "Download" zu finden.